Den Maler stellen wir uns stets an einer Staffelei vor. Sie gehört zu Maler und Ölgemälde ebenso wie Pinsel und Palette. Die Gestelle aus Holz oder Metall erfreuen sich seit Jahrhunderten höchster Beliebtheit, da sie besonders mobil sind. Zusammenklappbar und nahezu überall aufzustellen, waren es die Staffeleien, die den Künstlern erlaubten, ihre Ateliers zu verlassen. Auch heute ist ihr Nutzen für Hobbymaler ungebrochen.
Die Ateliers zu verlassen, dazu drang es viele Künstler. Insbesondere Impressionisten, die empfindsame Ölgemälde von Naturszenen festhalten mochten, gingen mit der Staffelei auf Inspirationssuche. Staffelei kommt von Staffel – einem Archaismus für die Sprosse einer Leiter. Ihre aufgestellte Form mit den drei Beinen gegen Kippeln kommt jedem sofort ins Gedächtnis, aber wer sich eine Staffelei erwählt wird feststellen, das das Angebot sehr umfassend ist. Bei der fassbaren Bilddiagonale fängt es an. Die bewegliche, verstellbare Stütze auf der Rückseite lässt sich auf spezifische Bildformate einstellen. Mit einer vorderseitigen Querleiste, Schrauben oder Bolzen wird das Ölgemälde von Oelgemaelde-Shop.com schließlich fest eingespannt. Dies ist ein Qualitätskriterium, denn eine wackelige Leinwand vereitelt jeglichen Malerfolg.
Um solch ein Wackeln zu vermeiden, sind hochwertige Staffeleien, wie man sie in Ateliers findet, sehr schwer. Sie haben zwar einen festen Stand, büßen jedoch Mobilität ein, weshalb der typische Landschaftsmaler lieber ein leichteres Holzmodell nutzt – eine “Feldstaffel”.
Manchmal bleiben fertige Ölgemälde zur Zier sogar in ihrer Staffelei. Der erste Rahmen eines Bildes ist natürlich der Keilrahmen und auch dieser genügt manchmal, da auf der Rückseite eine Aufhängung angebracht ist. Diese Lösungen werden von Puristen forciert und können zweifellos sehr ansprechend sein. Platz sparend und sehr stilvoll wirken aber meist Rahmen. Dabei gilt: Der Rahmen folgt dem Bild und soll nicht von ihm ablenken. Ein sehr expressives Bild sollte nicht in einem bunt lackierten Alurahmen unterkommen. Ein dezenter, dunkelbrauner Holzrahmen eignet sich besser. Elegante Profile vollenden die Rahmen. Für Ölgemälde sind optimalerweise Schattenfugenleisten vorgesehen. Sie dienen speziell der offenen Einrahmung von Keilrahmen. Zwischen Bild und Leiste besteht eine Aussparung – die Schattenfuge – die eine traditionelle Wirkung des offen ausgestellten Gemälde unterstützt. Gleichzeitig leistet die dezente Leiste elegant ins Wohnambiente über.
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